Biotope in der Stadt

Für den Naturschutz wertvolle Flächen in der Stadt, wie die Streuobstwiese am Südhang des Dombergs, geraten oft in Vergessenheit. Hier befindet sich am steilen Hang auf ca. 1,5 ha der alte Sortengarten der Kirche mit ca. 250 Obstbäumen. Die reichlich Lebensraum für Wildbienen und andere gefährdete Insektenarten bieten.

Der alte Streuobstbestand ist nicht nur kulturhistorisch interessant, sondern bietet auch Lebensraum für zahllose gefährdete Arten, wie den Baumpieper, den Kernbeißer oder Fledermäuse.

In Zukunft will der Landschaftspflegeverband die Streuobstwiese durch Beweidung mit Bergschafen wieder offen halten: Aus dem Obst soll ein eigener Saft hergestellt werden, der den Besuchern des Kardinal-Döpfner-Hauses ausgeschenkt werden kann und so ein Beispiel für sinnvolle extensiven Nutzung eines brachfallenden Grundstücks darstellt.

© 2016-2018