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Quellschutz im Landkreis Freising

Quellen sind Ursprung unserer Fließgewässer und Inbegriff für Natürlichkeit und Reinheit. Seit Jahrtausenden werden sie als besondere und mystische Orte geschätzt. Die einstige Wertschätzung ist jedoch in Zeiten der modernen Wasserversorgung nahezu verloren gegangen.

Quellen bieten das ganze Jahr hindurch konstante Umweltbedingungen, auf die hochspezialisierte Tier- und Pflanzenarten angewiesen sind. So beherbergen selbst die unscheinbarsten Quellen besondere Lebensgemeinschaften und sind daher für die Biodiversität von großer Bedeutung. Der Gesetzgeber misst den Quellen als Lebensraum und wegen ihrer Bedeutung für den Gewässerschutz großes Gewicht bei und lässt ihnen daher einen besonderen gesetzlichen Schutz angedeihen.
Quellen sind heute durch Gesetze und Richtlinien geschützt: Nach dem Bayerischen Naturschutzgesetz zählen naturnahe Quellbereiche zu den besonders geschützten Lebensräumen.

 

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Naturnahe Quellen sind sowohl in ihrem Bestand als auch in ihrer Funktion als Lebensraum massiv gefährdet. Umso wichtiger die Schaffung von Pufferflächen, die Wiederherstellung bzw. Optimierung der Quelllebensräume um diese wichtigen Lebensräume langfristig zu erhalten. 

Hangquellmoor in Giesenbach

Bereits 1980, also schon lange vor der Ausweisung als Fauna-Flora-Habitat-Gebiet, wurde das
Giesenbacher Quellmoor als flächenhaftes Naturdenkmal (Art. 9 BayNatSchG) ausgewiesen.

Die Maßnahmen dienen dem Schutz der kalkreichen Niedermoorbereiche, Pfeifengraswiesen und Nasswiesen, um diese besonders schützenswerten Lebensräumen, Raum für weitere Entwicklung zu bieten. Die Arbeiten erfordern neben Spezialmaschinen oftmals auch den Einsatz von Menschen.

Maßnahmen zum Schutz von Quellschnecken

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